Was ist Champagner? – Der Schaumwein, der sich selbst für die Königin hält
Champagner ist im Grunde Schaumwein,
der beschlossen hat, etwas Besseres zu sein.
Und das darf er auch – aber nur, wenn er aus der
Champagne in Frankreich kommt. Alles andere heißt Sekt, Crémant oder
„Ich tue so, als wäre ich Champagner“.
Hergestellt wird Champagner nach der traditionellen Flaschengärung,
also dem Verfahren, bei dem die Kohlensäure
nicht einfach reingepumpt wird, sondern in der Flasche entsteht. Das dauert länger, kostet mehr – und schmeckt dafür auch so,
als würde jede Perle sagen: „Bonjour, ich bin Luxus.“
Typische Rebsorten? Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Typischer Effekt? Plötzlich wirkt jeder Anlass wichtig.
Typische Nebenwirkung? Man erzählt allen,
dass man Champagner trinkt.
Kurz gesagt: Champagner ist der Schaumwein,
der immer overdressed ist – und genau deshalb lieben wir ihn.